Die Heilkraft der Bewegung Neue revolutionäre Ergebnisse

Etwa die Hälfte der erwachsenen Deutschen ist zu dick, fünfzehn Prozent sind fettsüchtig. Schon ein Drittel der Erstklässler bringt zuviel Gewicht auf die Waage und bereits Elfjährige leiden unter Osteoporose. Bewegung tut also not. Hier eine umfassende Übersicht über die heilsame Wirkung regelmäßigen Trainings auf Körper, Geist und Seele

Viele Menschen, die sich gesund ernähren, haben das Gefühl, sie tun schon viel für ihre Gesundheit. Wirklich körperlich fit - auch im Alter - können wir aber nur sein, wenn wir uns regelmäßig - Sportmediziner empfehlen ein Ausdauertraining von mindestens zwanzig Minuten mindestens dreimal die Woche - bewegen. Das Schöne dabei: Dafür ist es nie zu spät!
 

Professor Winfried Banzer, Sportinstitut der Universität Frankfurt: „Körperliche Aktivität beeinflusst die physiologischen Alterungsprozesse. Man bleibt durch Bewegung länger jung und hat eine gute körperliche Leistungsfähigkeit."
 

Gut trainierte 60jährige können nach nur zwei Monaten Ausdauertraining die körperliche Leistungsfähigkeit von nicht trainierten 20- bis 25jährigen erreichen. Untersuchungen zeigen, dass sogar 90jährige durch ein Krafttraining ihr Leistungsvermögen beträchtlich steigern konnten.
Wenn wir die Bedeutung von Bewegung für unsere Gesundheit ermessen wollen, sollten wir uns klarmachen, dass wir ursprünglich „Lauf- und Bewegungstiere" sind. Auf der Suche nach Nahrung legten unsere Vorfahren jeden Tag beträchtliche Strecken zu Fuß und auch laufend zurück. Ausdauer und körperliche Fitness waren jahrtausendelang für den erfolgreichen Überlebenskampf des Menschen die Voraussetzung.
Von den Hunzas im Himalaja - dem neben den Vilkambias in Ecuador wohl langlebigsten und gesündesten Volk der Erde - ist dokumentiert, dass selbst 80jährige zum Viehhüten auf ihren zwischen 2000 und 4000 Meter hochgelegenen Terrassenfeldern täglich Höhenunterschiede von tausend und mehr Metern mühelos bewältigen.
 

Auch für uns ist körperliche Aktivität für ein langes und gesundes Leben eine wichtige Voraussetzung. Zwar schießen hier Fitnesszeitschriften und Aktiv-Urlaubsangebote aus dem Boden. Es gibt jedoch Untersuchungen, wonach nur knapp ein Drittel der Bundesdeutschen sich regelmäßig sportlich betätigt und die zahlreichen Fitnessangebote auch wirklich nutzt.

 

Endlich Schluss mit Gewichtsproblemen

 

 

 

 

Welche Auswirkungen hat regelmäßiges Körpertraining auf unseren Körper, wie können wir damit gesünder werden? Sport hilft, den Muskelabbau zu stoppen, der ab dem 30. Lebensjahr beginnt. Vielleicht ist ein Fünfzigjähriger stolz darauf, noch immer das Gewicht aus seiner Jugendzeit zu haben. Der Anteil der Muskelmasse in seinem Körper hat sich aber zugunsten der Fettmasse verschoben und sich bei mangelnder Beanspruchung etwa um ein Drittel reduziert. Durch Muskelabbau können Schmerzen am Rücken und den Gelenken entstehen, weil die Muskulatur Gelenke und Wirbelsäule nicht mehr ausreichend stützt.
Am besten erhält man seine Muskulatur durch ein sinnvoll durchgeführtes Krafttraining an Geräten. Man kann Mitglied in einem der etwa 5000 deutschen Fitnessstudios werden oder sich eine Multi-Bank für das Training zu Hause anschaffen. Viele Trainer in Fitnessstudios haben eine sportwissenschaftliche Ausbildung absolviert. Das Studio sollte nicht nur Kraftgeräte, sondern auch Geräte für den Ausdauer- und Herz-Kreislauf-Bereich haben.
 

Besonders gesund sind Ausdauersportarten wie Joggen, Walking (schnelles Gehen), Schwimmen, Radfahren und Skilanglauf. Durch ein Ausdauertraining mindestens dreimal die Woche für mindestens 20 Minuten wird der Blutdruck harmonisiert. Zu hoher Blutdruck normalisiert sich genauso wie zu niedriger. Wer Übergewicht hat, wird mit regelmäßiger körperlicher Betätigung in kurzer Zeit sein Idealgewicht erreichen und auch mühelos halten.

Nach einem Dauerlauf von nur zwanzig Minuten ist der gesamte Stoffwechsel für zwölf bis vierundzwanzig Stunden beschleunigt. Das heißt, das man essen kann, ohne zuzunehmen. Außerdem verbrauchen die Muskeln, die man beim Sport aufbaut, mehr Kalorien: Muskelmasse verbrennt etwa doppelt so viel Energie wie anderes Körpergewebe. Gewichtsprobleme gehören für Sportliche der Vergangenheit an.
Seitdem ich regelmäßig fast jeden Morgen für eine halbe Stunde jogge, halte ich mit Mitte Vierzig mühelos mein Idealgewicht von 57 Kilo bei 173 Zentimeter Körpergröße.
 

Weitere körperliche Vorzüge eines regelmäßigen Ausdauertrainings: unsere Verdauung funktioniert. Durch die Bewegung wird der Darminhalt massiert und feste Bauchmuskeln halten das „Darmpaket"  schön zusammen, so dass der Tonus stimmt und die Darmpassage beschleunigt wird. Menschen, die sich viel bewegen, leiden so gut wie nie unter Verstopfung. Verstopfung führt nicht nur zu Unwohlsein, sondern kann zu Darmreizungen und Rückvergiftung durch den Darm führen, wenn der Darminhalt zu lange im Darm bleibt.
 

Auch Dickdarmkrebs wird mit chronischer Verstopfung in Zusammenhang gebracht, „Der Tod sitzt im Darm" sagte schon der Darmspezialist Franz Xaver Mayr. Abführmittel sind keine gesunde Alternative. 60 Prozent der über 50jährigen Frauen nehmen regelmäßig Abführmittel ein. Diese Zahl ist bedenklich, da auch pflanzliche Abführmittel auf die Dauer zu Nebenwirkungen wie Mineralstoffverlusten und Erschlaffung der Darmmuskulatur führen können.
 

Sport schützt sogar vor Gallensteinen. Männer unter 65 Jahren, die fünfmal pro Woche eine halbe Stunde Sport treiben, haben ein um 34 Prozent niedrigeres Gallensteinrisiko als Bewegungsmuffel.
Dies fanden jüngst Wissenschaftler der Harvard School of Public Health in einer Studie an rund 46.000 Männern zwischen 40 und 65 Jahren heraus. Erklärt wird dieser positive Effekt des Trainings mit einem gesunden Cholesterin- und Blutzuckerspiegel, der die Bildung von Gallensteinen beeinflusst. Wie Studienautor Michael Leitzmann in der Fachzeitschrift „Annals of Internal Medicine" berichtet, scheinen Joggen, schnelles Gehen und Tennis besonders geeignete Sportarten zu sein. Allein in den USA müssen jährlich rund 800.000 Menschen wegen Gallensteinen ins Krankenhaus. Darunter besonders viele Männer, die übermäßig lange vorm Fernseher sitzen.

 

Studien, die überzeugen

Dauerlauf ist gut fürs Herz und beugt Herzinfarkt und Schlaganfall vor. Das Herz wird wesentlich leistungsfähiger. Mein Ruhepuls ist, seitdem ich regelmäßig jogge, von 72 auf 58 Schläge in der Minute gesunken. Wer täglich flott spazieren geht, radfährt oder läuft, schützt seine Gefäße und beugt damit Herzinfarkt, Schlaganfall und Arteriosklerose vor.
Durch Ausdauersport steigt die Menge des HDL, des „guten", Cholesterins, im Blut an, während gleichzeitig der Triglycerinspiegel und damit der Anteil an „schlechtem" Cholesterin zurückgeht.
Eine US-Studie über 12 Jahre mit über 700 Rentnern ergab, dass sportliche Rentner aufgrund niedriger Blutdruck- und Blutfettwerte nur eine halb so hohe Sterberate wie Stubenhocker haben. Schon tägliche Spaziergänge von mehr als 3 Kilometern reichen für diesen Effekt aus. Allerdings können auch durchtrainierte Sportler an Gefäßleiden erkranken, wenn sie viel Fleisch essen.
 

Wussten Sie, dass Sport sogar Alzheimer verhüten kann? Fitness lässt offenbar Blutgefäße im Gehirn wachsen. Forscher der Universität Wisconsin in den USA verglichen Gefäße im Gehirn von lauffaulen Ratten mit denen besonders aktiver Tiere, die mindestens 10 Kilometer auf dem Laufrad zurücklegten. Das Ergebnis: Schon nach drei Tagen Sport hatten sich die Blutgefäße enorm vermehrt. Die Forscher gehen davon aus, dass bei Menschen ähnliche Vorgänge ablaufen.
Körperliche Bewegung kann auch ein Schutz vor Krebs sein. Das Erkrankungsrisiko für Brustkrebs sinkt um ein Drittel. wenn Frauen während der fortpflanzungsfähigen Jahre wöchentlich mindestens ein bis drei Stunden Sport treiben!
 

Ausdauertraining ist auch eine hervorragende Osteoporose-Prophylaxe, weil dadurch Kalzium besser in die Knochen eingelagert wird und die Knochendichte zunimmt. Zur Osteoporose-Prophylaxe empfiehlt es sich, neben körperlicher Bewegung auch Pflanzenkost mit natürlichen östrogenähnlichen Substanzen zu essen, die vor allem in Äpfeln, Ananas, Sesamkörnern, Brennesselsamen und Gerstengrassaft (als Pulver zum Anrühren im Reformhaus oder im Versand) vorhanden sind.
Sport stärkt auch unser Immunsystem. Beim Ausüben von Ausdauersportarten werden vermehrt Endorphine und Enkephaline gebildet, die nicht nur als „Glückshormone" und als Stimmungsaufheller wirken. Sie aktivieren auch die Bildung von T-Lymphozyten, unsere Abwehr-Elite aus weißen Blutkörperchen und die Bildung von Makrophagen, den Fresszellen. Beide Zellarten sind auch für die Krebsabwehr wichtig. Sportliche Betätigung hebt außerdem den Spiegel der Immunstoffe Interleukin und Interferon im Blut an.
Wer dauernd unter Erschöpfung und Müdigkeit leidet, sollte es mit Laufen, Radeln oder zügigem Schwimmen versuchen. 66 chronisch müde Menschen wurden dazu angehalten, sich täglich 30 Minuten lang so richtig „auszupowern". Das Ergebnis: Nach drei Monaten fühlten sich mehr als die Hälfte der sportlich Aktiven bereits „sehr viel besser". In der Vergleichsgruppe, die durch regelmäßige Dehn- und Entspannungsübungen der Trägheit Beine machen sollte, konnten dies nur 27 Prozent von sich behaupten (vergleichen Sie BIO-Ausgabe 6/97, „Interessant und aktuell).

 

Glückshormone gibt’s beim Joggen gratis

Göttinger Forscher haben in einem zehnwöchigen Versuch mit Patienten die Heilkraft des Laufens getestet. Das Ergebnis: Joggen hilft bei Angstzuständen und Panik-Attacken, unter denen immer mehr Bundesdeutsche leiden. Bei Läufern, die mehrmals die Woche fünf Kilometer durch Wald und Feld liefen, ließen Angstsymptome deutlich nach.
 

Die Wirkung war mit der eines bekannten Medikamentes vergleichbar, allerdings ohne jede Nebenwirkungen. Das Institut für Sport- und Präventivmedizin in Saarbrücken kam sogar zu dem Ergebnis, dass Panikattacken durch Joggen noch besser als durch Medikamente bekämpft und in Schach gehalten werden können. Aber auch gegen Depressionen ist Ausdauersport ein bewährtes, nebenwirkungsfreies Mittel.
 

Beim Joggen erlebe ich Bewusstseinsveränderungen als Erlebnisse von Glück, Heiterkeit, Dankbarkeit und Euphorie, ähnlich wie bei oder nach einer tiefen Meditation. Erklärt werden diese Hochgefühle, das „Runner´s High", mit der großen Menge von Neurotransmittern - Botenstoffen des zentralen Nervensystems wie Serotonin - die beim Laufen freigesetzt werden. Zusammen mit der vermehrten Produktion der „Glückshormone" Endorphin und Enkephalin.
 

Sport reduziert Stress und lässt uns auch in belastenden Situationen heiter und gelassen reagieren. Wir können Stressfaktoren nie aus unserem Leben eliminieren, aber wir können lernen, besser damit umzugehen und eine andere Einstellung dazu zu entwickeln. Bei sportlich Aktiven nimmt die Konzentration der Stresshormone Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin zu. Außerdem hemmt Bewegungstraining den Empfang der „Stress-Kuriere". Diese Rezeptoren auf der Zelloberfläche reagieren dann weniger empfindlich auf Hormon-Moleküle. Wo wir früher vielleicht aus der Haut gefahren wären, können wir jetzt sogar mit Humor reagieren und nicht nur über andere, sondern sogar über uns selbst lächeln. Motorische Antriebslosigkeit und depressive Stimmung hängen offenbar eng zusammen.
 

Bei 100 Watt Leistung auf einem Fahrradergometer, das sind nur 40 Prozent der Maximalleistung, strömt 25 bis 40 Prozent mehr Blut ins Gehirn. Wolf-Dieter Heist, Max-Planck-Institut Köln: „Die besser versorgten Bereiche erstrecken sich über die gesamte Großhirnrinde." Wir können mit Sport also besser nachdenken, uns besser konzentrieren und uns leichter erinnern.

Trampolin zur Lymphdrainage


Wußten Sie, daß 10 Minuten sanftes Springen auf dem Zimmertrampolin den gleichen Effekt wie 25 Minuten Joggen hat? Durch das sanfte Schwingen oder Springen auf dem Trampolin wird unsere Ausdauer und Gelenkigkeit trainiert, Muskulatur aufgebaut und gleichzeitig findet eine optimale Lymphdrainage statt.


Die Lymphflüssigkeit übertrifft an Menge die Blutflüssigkeit im Körper. Sie hat vor allem die Aufgabe, die Zellen zu entgiften und im Falle einer drohenden Infektion weiße Blutkörperchen, Abwehrzellen, schnell zum Infektionsherd zu bringen. Die Lymphe wird nicht wie das Blut durch eine Pumpe in Gang gehalten, sondern nur durch Muskelkontraktionen, sprich Bewegung. 
Da sich die meisten Menschen nicht genügend bewegen, kommt es leicht zu Lymphstaus. Die verbrauchte Körperflüssigkeit bleibt zu lange in unserem System und führt zu Beschwerden wie Kopfschmerzen und Lustlosigkeit. Durch das Trampolin-Schwingen findet eine optimale Lymphdrainage und damit Entgiftung statt, ohne die Wirbelsäule wie beim Laufen auf Asphalt zu belasten.

„Fitness" als Karriere-Faktor

 

Körperliche Fitness gilt als Vorteil beim beruflichen Aufstieg. Untersuchungen haben ergeben, dass sportliche Aktivität nicht nur das Immunsystem stärkt, sondern auch die Hirntätigkeit stimuliert. Durch die bessere Durchblutung und Nährstoffversorgung des Gehirns verbessern sich Erinnerungsvermögen, Kreativität und Intelligenz sowie die allgemeine Belastbarkeit. Man wird insgesamt leistungsfähiger, und die Fehlzeiten zum Beispiel aufgrund von Rückenschmerzen werden reduziert.

 

Warum Sie Fitness im Beruf brauchen
 

· Sie fühlen sich energievoller, die Arbeit macht mehr Spaß.
· Sie werden seltener krank.
· Sie sind beliebter, weil Sie besser gelaunt sind, humorvoller und gelassener.
· Sie sehen jünger und damit besser aus.
· Sie sind belastbarer und können mit Stress besser umgehen.
· Ihr Selbstbewusstsein und Ihre Ausstrahlung wachsen, und Ihre Entscheidungsfähigkeit nimmt zu.
· Sie übernehmen lieber Verantwortung, treffen leichter Entscheidungen.

 

Als bekannte Identifikationsfigur für sportlich Aktive gilt neuerdings Joschka Fischer, der in wenigen Monaten von einem behäbigen, übergewichtigen Lebemann, der auf Flügen Puddingrezepte mit Helmut Kohl austauschte, zu einem durchtrainierten, agilen Marathonläufer wurde. Mindestens zehn Kilometer Jogging stehen täglich auf seinem Fitnessprogramm. Auch und gerade in der stressigen Wahlkampfzeit hat er es eisern durchgezogen. Auslöser für diesen Gesinnungswandel war der Frust über die Trennung von seiner Frau. Joschka Fischer verstand es meisterhaft, diesen Kummer durch körperliches Training abzubauen und aufzulösen. Er zeigt durch sein Beispiel, daß es nie zu spät ist, sein Bewegungsnaturell zu entdecken und zu leben.
 

Es ist ganz klar: Fitte Menschen wie Tony Blair, Joschka Fischer, Bill Clinton und Gerhard Schröder sind gefragter als korpulente „Aussitzer" wie Helmut Kohl oder Boris Jelzin. Eine sportfeindliche Einstellung, wie sie einst Winston Churchill mit seinem Credo „Sport ist Mord" an den Tag legte, ist heute im Licht der wissenschaftlichen Erkenntnisse und des aktuellen Zeitgeistes undenkbar. Wer rastet, rostet. Er leistet vorzeitigen Alterungsprozessen durch Oxidation mittels Freier Radikaler Vorschub und begibt sich damit selbst auf die Seite des „alten Eisens"!

 

Unverzichtbar: Sport für Kinder

 

Gerade für Kinder ist Sport so wichtig. Kinder entdecken sich und ihre Umwelt durch Bewegung. Sensomotorische Fähigkeiten sind auch für die intellektuelle und soziale Entwicklung, sowie für die Ausbildung der Persönlichkeit wichtig.
 

Besonders Großstadtkinder haben es heute schwer: Kleine Wohnungen, Straßenverkehr, zugebaute Flächen und Verbotsschilder engen ihren Bewegungsspielraum empfindlich ein. Kinder kommen zu wenig zum Spielen und Toben. Das Ergebnis: Zwei von fünf Schulanfängern in Deutschland leiden an schlechter Körperkoordination und muskulären Schwächen. Dazu kommen Haltungsschäden und mangelndes Konzentrations- und Durchhaltevermögen.
 

Sorgen Sie daher als Eltern und Betreuer für entsprechende Bewegungsangebote. Machen Sie als Eltern am Wochenende eine Radtour, eine Wanderung, oder gehen Sie gemeinsam schwimmen. Werden Sie ein sportliches Vorbild für Ihre Kinder, da Kinder Sie nachahmen! Ich laufe im Winter mit meinem zehnjährigen Sohn Schlittschuh, im Sommer fahren wir gemeinsam mit Roller Blades an der Elbe auf und ab. Im Urlaub und am Wochenende nehme ich ihm zum Joggen mit und er spielt Fußball im Verein. Außerdem habe ich für meine Kinder ein gutgefedertes Zimmertrampolin gekauft, auf dem sie sich jeden Tag mehrmals intensiv betätigen. Zu Weihnachten wünschten sie sich als einziges Geschenk ein großes, robustes und wetterhartes Trampolin für draußen, was man in die Erde versenken oder auf den Rasen stellen kann.

 

Die 3 goldenen Regeln für mehr Fitness

· Mindestens zweimal, besser dreimal in der Woche bis ins hohe Alter Ausdauersport wie Joggen, Radfahren, Skilanglauf, Walking oder Schwimmen praktizieren. Wer oft erst spätabends nach Hause kommt, kann sich ein gutes Heim-Fitness-Gerät oder ein Zimmertrampolin kaufen und darauf trainieren.

· Die Pulsfrequenz sollte pro Minute in etwa 180 minus Lebensalter betragen. Pulsmesser gibt es im Sporthandel zu kaufen. Damit hat man die Garantie, dass man sich weder unter- noch überfordert.

· Das Training sollte zwischen 20 und 40 Minuten dauern. Weniger bringt nichts, zu viel kann bei Ungeübten zu Überlastung führen. Ab etwa 30 Minuten Training setzt intensive Fettverbrennung ein. Nur so intensiv trainieren, dass man sich dabei immer noch gut unterhalten kann.

Am empfehlenswertesten sind die Ganzkörpersportarten, weil sie gleichzeitig die Fitnessbereiche Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit trainieren und zu Ganzkörper-Fitness führen. Es gibt sechs: Schwimmen, Skilanglauf (auch gute Skilanglauf-Trainingsgeräte sind im Handel), Rudern, Joggen, Walking und Ganzkörpergymnastik.
 

Wer als Jogger oder Walker Kreuzschmerzen und Haltungsschäden vorbeugen will, sollte regelmäßig jeden Tag oder immer vor dem Training den „1-Minuten-Körper-Check" von Lothar Bländer durchführen. Über dieses so einfache und doch so wirkungsvolle Ganzkörpertraining schrieb Deutschlands größte Boulevard-Zeitung: „Sportärzte sind begeistert vom 1-Minuten-Körper-Check, den der 65jährige Lothar Boländer entwickelt hat." Mit 48 hoffnungslos krank, machte ihn dieses Trainingsprogramm bald so fit, dass er im fortgeschrittenen Alter noch Drachenfliegen und Kajakfahren lernte.
 

Auch „Die Fünf Tibeter", regelmäßig jeden Tag praktiziert, dehnen und durchbluten die Wirbelsäule und stärken die Rückenmuskulatur. Ich gebe hierzu Tages- und Wochenendseminare sowie Einzelberatungen.

Buchtipps: Prof. Dr. Hans Bloss: „Topfit durch Bewegung. Das Balanced-Fitness-Konzept", Verlag Ehrenwirth, · Ernst van Aaken: „Dauerbewegung als Voraussetzung der Gesundheit", Lebenskunde-Verlag, · Barbara Simonsohn: „Die Fünf Tibeter für Kinder", Integral-Verlag, · Peter Kelder: „Die Fünf Tibeter", Integral-Verlag, · Lothar Boländer: „Der 1-Minuten-Körper-Check - Fitness und Verjüngung für Millionen", BIO Ritter Verlag.

Reiki erleben.  Eintauchen in einen Ozean wundervoller Energie. Erfahre den Zauber des Berührens und des Berührtwerdens.

Werde, wer Du wirklich bist!                                                      

Vorträge:

 

Reiki:

 

Hamburg

 

Montag, 27.11.2017, 19:00 Uhr, WRAGE, Schlüterstr. 4

 

 

 

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© Barbara Simonsohn