Papaya - Heilen mit der Wunderfrucht

Ein ganzheitliches Gesundheits-Handbuch. Gesund und fit mit der sagenhaften Heilkraft der »Zauberfrucht«

Was die Naturvölker aller Erdteile bereits seit Jahrhunderten erfolgreich praktizieren, vermittelt uns die Erfolgsautorin Barbara Simonsohn in ihrem lebendig und anschaulich geschriebenen Gesundheits-Handbuch. Die »Wunderfrucht« Papaya ist beinahe ein Allheilmittel mit großem, entzündungshemmendem Wirkspektrum. Wissenschaftliche Forschungen bestätigen heute die Erfahrungsheilkunde in allen Punkten. Und weil Papaya, eines der bestverträglichsten Lebensmittel überhaupt, natürlich auch gekostet werden will, finden wir zahlreiche interessante Rezepte der Autorin für die Küche und Kosmetik. Wertvolle Tipps über gesunde Ernährung und Lebensweise runden das Buch ab. Ein A-Z-Teil ergänzt das Buch und macht es zu einem vorzüglichen Nachschlagewerk. Hier können wir erfahren, wie wir mit der Papaya gesund und fit werden und bleiben können.

Windpferd-Verlag, 216 Seiten, € 12,90
ISBN 3-89385-228-X

 

Die sagenhafte Heilkraft der Papaya

Schon die Entdecker Amerikas schwärmten von der Papaya als „Baum der Gesundheit“ und „Frucht für ein langes Leben“. Die Indianer Mittel- und Südamerikas heilten mit dieser „Wunderfrucht“, die von ihnen auch „Medizin für einen traurigen Magen“ genannt wurde, die Verdauungsstörungen der spanischen Eroberer, als diese sich auf einem Festmahl ihnen zu Ehren überfressen hatten. Was die Indianer schon seit Jahrhunderten wußten, entdeckt jetzt auch die moderne Medizin: Die Papaya scheint fast ein Allheilmittel zu sein und das Spektrum der Anwendungen reicht von Akne bis Zahnschmerzen. Als wurde uns diese paradiesisch-köstliche Frucht vom Himmel geschickt, wirkt diese „Frucht der Engel“, wie sie von den Begleitern Columbus genannt wurde, heilend bei Zivilisationskrankheiten jeder Art: Bei Übergewicht, Bluthochdruck, Arterienverkalkung, Übersäuerung, Hautproblemen, Verstopfung, nervösem Magen, Candida Albicans, Wurmbefall, Allergien, Infektionen jeder Art, Herpes, Herzproblemen und einer entgleisten Darmflora, um nur einige Krankheitsbilder zu nennen. Das Wunderbare: Papaya und mit dem Papaya-Enzym Papain angereicherte Präparate haben keinerlei Nebenwirkungen, heilen ursächlich und nicht symptomatisch, und wirken auch vorbeugend: „A papaya a day, keeps the doctor away“.

 

Papaya setzt mit ihren Vitalstoffen, Vitaminen, Enzymen, Mineralstoffen und anderen biologisch wirksamen Substanzen, direkt an den Ursachen von Beschwerden an und bringt unser Immunsystem und andere körpereigene Regulationssysteme wieder dazu, aus eigener Kraft harmonisch zu arbeiten. Schon die Indianer haben Papaya-Wickel auf gutartige und bösartige Geschwulste gelegt. Die moderne Enzymtherapie gibt zu Hoffnungen Anlaß, Papaya und Papaya-Enzyme auch in schweren Kranheitsfällen wie Krebs oder Aids als alleinige oder unterstützende Heilmethode erfolgreich einzusetzen.

 

Papaya wirkt nicht nur gesundheitsfördernd auf der körperlichen Ebene. Wir können mit Papaya, innerlich und äußerlich angewendet, schöner werden, in Kontakt mit unserem Höheren Selbst kommen, uns seelisch harmonisieren, Gedankenklarheit erlangen und unser Liebesleben verbessern. Nach der Ayurveda-Lehre stärken wir mit Papaya die lebensaufbauenden geistigen Kräfte in uns und bringen die Konstitutionstypen – Tridoshas – ins Gleichgewicht.

 

Die Autorin möchte mit diesem Artikel und ihrem Buch „Papaya, heilen mit der Wunderfrucht“ (Windpferd-Verlag) nicht den Eindruck erwecken, Papaya sei das lange gesuchte Wundermittel, das uns wie ein Zauberstab von allen gesundheitlichen und sonstigen Problemen befreit. Dieses Wundermittel wurde noch nicht gefunden, und es wird es sicher niemals geben, wenn unser Leben auf dieser Erde ein Lernprozeß ist, in dem wir uns immer mehr in Einklang mit den Naturgesetzen entwickeln werden. Aber die Beschäftigung mit diesem Thema und das Ausprobieren von Tips und Rezepten kann unser Bewußtsein für eine neue, gesündere Lebensweise öffnen und uns unseren Übergang zu einem solchen Leben erleichtern und im wörtlichen Sinn versüßen! Es gibt Hinweise in der Literatur, daß es sich im Paradies nicht um einen Apfel handelte, sondern daß Eva von einer köstlichen Papaya gekostet hat. Die Wiege der Menschheit steht jedenfalls in der Heimat der Papaya, in den Tropen.

 

Gesundheit, ein kostbares Gut

Viele Menschen glauben, daß sie gesund sind, wenn sie an keiner Krankheit leiden. Ärzte sprechen von „Scheingesundheit“, einem trügerischen Gefühl von Sicherheit, in dem sich die meisten Menschen in den Industrieländern wähnen. Das Fatale an Ernährungsfehlern und anderen Fehlern der Lebensführung: wir bekommen die „Quittung“ in Form von Kranheiten erst mit einer Zeitverzögerung von dreißig bis vierzig Jahren! Die Weltgesundheitsorganisation spricht in ihrem „Weltgesundheitsreport 1997“ von einer „weltweiten Tragödie des Leidens“. Für die meisten Staaten rechnet die WHO mit einer Verdoppelung der Krebserkrankungen innerhalb der nächsten 25 Jahre! Auch in den Ländern der Dritten Welt nehmen chronische Kranheiten dramatisch zu, vor allem aufgrund von der Übernahme ungesunder westlicher Lebensweisen wie unausgewogene, vitalstoffarme Ernährung mit Trend zu Fertiggerichten und Junkfood, mangelnde Bewegung und starker Tabak- und Alkoholkonsum.

 

Wir müssen anfangen, Verantwortung für unser eigenes Wohlbefinden zu übernehmen. Mehr als 50 Prozent der zum Tode führenden Erkrankungen sind auf den Faktor „Ernährung“ zurückzuführen. Die meisten essen zu viel und das Falsche. Wir „verhungern an vollen Töpfen“, weil ein Überkonsum an leeren Kalorien einem Mangel an Vitalstoffen wie Vitaminen und Enzymen gegenübersteht. Durch eine säureüberschüssige Ernährung, verschärft durch den Säurebildner Streß bei mangelnden Ruhepausen, wird unser Körper sauer. Übersäuerung oder Azidose ist die Hauptursache aller chronischen Krankheiten. Wenn wir körperlich sauer sind, sind wir auch auf der seelischen Ebene leicht gereizt oder depressiv. In diesem Zustand greifen wir leicht zu Süßem oder Alkohol, was diesen Zustand noch verschlimmert. Viele Menschen befinden sich in einem Teufelkreis von Kranheit und Streß: Streß schwächt unser Immunsystem und macht uns sauer, und Krankheiten machen uns streßanfälliger.

 

Wie hilft Papaya?

Papaya ist in der Lage, uns zu entsäuern, den Darm zu reinigen, eine gesunde Darmflora zu unterstützen, den Stoffwechsel anzukurbeln und unsere Körperzellen zu verjüngen. Papaya ist die basenbildendste Frucht, die wir kennen. Unser „Konto“, das wir vielleicht seit Jahren „überzogen“ haben – wir stecken tief in den „roten“ Säurezahlen! – wird wieder ausgeglichen. Mit der Entschlackung und Darmreinigung einher geht auch eine seelische Umstimmung: Wir können uns wieder an den kleinen Dingen des Altags freuen und reagieren auch in Streßsituationen heiter und gelassen! Säurekrankheiten wie Diabetes, Rheuma, Arteriosklerose und Krebs wird somit der „saure Boden“ entzogen.

Beginnen Sie den Tag mit einer Papaya zum Frühstück! Sie hilft uns, nach der nächtlichen Entschlackungsphase wieder ins Säure-Basen-Gleichgewicht zurückzufinden und unsere Verdauung anzukurbeln. Werfen Sie die Fruchtschale und die scharfen Papayasamen nicht weg! Die Papayaschalen können Sie für einen Salat aufheben oder daraus einen blutreinigenden Tee zubereiten, dem die Aborigenes, die Ureinwohner Australiens, sogar krebsheilende und –verhütende Wirkungen zuschreiben. Und die Kerne essen Sie entweder mit, oder Sie trocknen Sie und benutzen sie wie Pfeffer in der Küche zu Salaten, Dips, zu Avocado oder selbstgemachter Kräuterbutter. In den Papayasamen ist besonders viel Papain enthalten, ein eiweißspaltendes Enzym, das den Darm von Parasiten und Rückständen des Eiweißstoffwechsels reinigt. Die Indianer Südamerikas essen zu schwerverdaulichen Eiweißspeisen Papaya, und als Wurmmittel Papayablätter oder –Samen. Wer keine Papaya zur Hand hat, kann sich mit papainhaltigen Enzymtabletten behelfen, zum Beispiel von der Firma „Papaya Vera“, die sich dem Vertrieb von Papayaprodukten verschrieben hat.

 

Ab Mitte dreißig läßt die körpereigene Enzymproduktion nach, und alle Prozesse im Körper laufen langsamer ab. Durch Papayaenzyme, wertvollen Bio-Katalysatoren, gleichen wir diesen Mangel aus und entlasten die körpereigene Enzymproduktion der Bauchspeicheldrüse. Wir aktivieren unser Drüsensystem und halten unseren Stoffwechsel in Gang. Chronische Krankheiten und Alternungsprozesse haben ihre Hauptursache neueren Erkenntnissen zufolge in der abnehmenden Enzymproduktion. Verschärft wird diese Situation noch dadurch, daß Nahrungsenzyme nur bis ca. 50 Grad überleben, und die meisten Menschen zu viel Gebratenes, Gebackenes und Gekochtes essen. Hierdurch wird auch ein Großteil der Ko-Enzyme wie Mineralien und Vitamine zerstört. Wir könnten mindestens einmal im Jahr eine Papaya-Kur von zwei oder vier Wochen Dauer machen und täglich ein oder zwei Papayas – Samen mitverwenden – essen. Eine Papaya könnte auch zu unserem täglichen Speisezettel über unbegrenzte Zeit gehören! Als Alternative bietet sich eine Enzym-Kur mit papainhaltigen Enzymmitteln einmal im Jahr für vier Wochen an, die es über die Firma „Papaya Vera“ oder rezeptfrei in jeder Apotheke und in jedem Reformhaus gibt (Beispiele: Wobe-Mugos oder Granozym).

 

Inhaltsstoffe der Papaya

Die Papaya, von den Kubanern „Fruta de Bomba“ getauft, ist wirklich eine „Bombe“, was ihre Vitalstoffe anbelangt! Professor Tang, Papaya-Experte aus Honolulu, weist darauf hin, daß noch längst nicht alle Inhaltsstoffe und ihre Heilwirkungen dieser botanischen „Riesenbeere“ erforscht sind.

 

Papayas enthalten viel Vitamin C – mehr als Kiwis! -, Antioxidantien wie Karotine oder Provitamin A – mehr als Karotten – und Flavonoide. Diese Stoffe bringen unseren Stoffwechsel auf Trab, säubern unser „Innenleben“ von Schadstoffen und Schlacken, regen Nerven, Gehirn und Geist an und wirken antidepressiv. Das in der Papaya reichlich enthaltene Provitamin A verhütet Krebs, stärkt das Immunsystem und beugt Herzkrankheiten vor. Flavonoide erhöhen die Durchlässigkeit der Blutkapillaren. Außerdem enthalten Papayas die fürs Nervensystem wichtigen B-Vitamine Thiamin, Riboflavin und Niacin, das Verjünguns- und Zellvitamin E und wertvolle Mineralien wie Magnesium, Eisen, Phosphor, Kalium, Selen und Kalzium in organischer, vom Körper optimal verwertbarer Form. Mit ihrem Kalziumgehalt bieten sich Papayas für Frauen als Osteoporose-Prophylaxe an, und mit ihrem hohen Fruchtzuckeranteil als ideale Gehirnnahrung für Geistesarbeiter. Kalium ist lebenswichtig für den Herzmuskel, und Magnesium und Selen für Krebsprophylaxe und die Funktion von Nerven und Muskeln. Phosphor reguliert den wichtigen Säure-Basen-Haushalt.

 

Das Gute an Papayas: auch magenempfindliche Menschen vertragen die Früchte gut, da sie kaum Fruchtsäuren enthalten und sogar einen nervösen Magen beruhigen und Schleimhautreizungen heilen können. Papayas sind wichtig besonders für ältere Menschen zur schnelleren und gründlichen Eiweißverdauung, die nicht mehr so viel Magensäure und Verdauungsenzyme zur Verfügung haben.

 

Gesundheitliche Vorzüge der Papaya

Dr. Lentz  spricht in seinem Buch „Obst und Gemüse als Medizin“ (Südwest-Verlag) von folgenden Heilwirkungen der Papaya:

-        Verbesserung des Eiweißstatus in allen Körperzellen,

-        Vitalisierung, Stärkung und Aufbau,

-        Heilung von Eiweißmangelkrankheiten,

-        Aktivierung von Muskelbildung,

-        Kräftigung von Herz und Kreislauf,

-        Aktivierung der Hormone, mehr Libido und Lebensfreude,

-        Stärkung des Immunsystems und der Schleimhäute.

Ärzte wie Dr. Lentz raten daher zu Papayakuren: „Papaya vitalisiert die Zellen und wirkt auf sie wie der lang ersehnte Regen auf ein ausgetrocknetes Stück Land.“ Diese Belebung kann man schon nach wenigen Tagen spüren: Sie brauchen weniger Schlaf, fühlen sich geistig wacher und insgesamt besser gelaunt und fitter – und das schon am frühen Morgen! Außerdem wird der Darm entschlackt und die Ansiedlung einer gesunden Darmflora durch Papaya gefördert. Papaya wird sehr basisch verstoffwechselt und hilft uns, uns zu entsäuern und wieder zu einem Säure-Basen-Gleichgewicht zurückzufinden.

 

Papaya-Enzyme entschlacken nicht nur, sondern sie helfen auch beim Abnehmen und Halten des Idealgewichtes, weil sie Eiweiß schneller abbauen und den Stoffwechsel beschleunigen. Wer die Papayakerne regelmäßig mitißt oder statt Pfeffer über den Salat streut, reguliert seine Verdauung auf natürliche und gesunde Weise.

 

Papain, das vor allem in der noch nicht ganz reifen Frucht und den Samen  enthalten ist, fördert die Fibrinbildung und damit Wundheilung. Norman Walker berichtet von einer ernstlichen Quetschung in einer Maschine, die er durch einen Papaya-Umschlag in nur vierundzwanzig Stunden fast ausheilte. Als Alternative stehen uns heute Enzymsalben auf Papaya-Basis zur Verfügung, die in keiner Reiseapotheke fehlen sollten! Walker, der 116(!) Jahre als wurde und noch mit 113 Jahren Bücher schrieb, schwört auf die gesundheitlichen Vorzüge der Papaya: „Als Saft sind sowohl die grüne als auch die reife Papaya unübertroffen bei den meisten körperlichen Beschwerden. Mit dieser Frucht hat uns die Natur wahrhaftig das beste Mittel zur Ersten Hilfe sowohl bei inneren als auch bei äußeren Erkrankungen gegeben.“  

 

Papayas wirken auf unser endokrines Drüsensystem und entfalten dadurch ein vitalisierende und verjüngende Wirkung. Menstruationsprobleme verschwinden, die Leber wird gestärkt, die Zirbeldrüse angeregt, unser Liebesleben aktiviert, das Nervensystem gestärkt, unsere Stimmung aufgehellt, der Haarwuchs angeregt, die Lymphdrüsen stimuliert, und über die Harmonisierung der Funktion der Nebennieren Muskeln, Nerven und Zellen regeneriert.

 

Das unter Papaineinwirkung gebildete Körpereiweiß Arginin bewirkt eine vermehrte Ausschüttung des Wachstumshormons HGH durch die Hirnanhangsdrüse. Dieses Hormon ist wichtig für die Zellerneuerung und die Regeneration von Muskeln, Haut, Knorpeln (Bandscheiben!) und der Leber. Schon in alten chinesischen Medizinbüchern wird die Papaya als „Frucht des langen Lebens“ bezeichnet, und Vasco da Gama nannte sie „Baum der ewigen Jugend“.

 

Papaya – ein Krebsheilmittel?

„Krebs ist die Endstation eines langen Handelns wider die Gesetze der Natur“ (Helmut Wandmaker, Autor des Buches „Rohkost statt Feuerkost“ (Goldmann-TB)). Bei Tieren in freier Wildbahn, die sich natürlich ernähren, kommt Krebs nicht vor, und auch Naturvölker, die ihre Nahrung natürlich zu sich nehmen – Beispiel: die Hunzas – kennen keinen Krebs. Der große Ernährungswissenschaftler Norman Walker schreibt: „Für den Laien ist es interessant, aber für die Krebsstiftungen und ähnliche Einrichtungen wahrscheinlich geschäftsschädigend zu erfahren, daß Menschen, die ausschließlich von frischen, rohen Lebensmitteln, ergänzt durch frische, rohe Gemüse- und Fruchtsäfte leben, keinen Krebs bekommen.“

Papainhaltige Enzympräparate werden heute erfolgreich in der adjuvanten, begleitenden Krebstherapie eingesetzt. Papaya-Enzyme sind in der Lage, krankmachende „Immunkomplexe“ zu spalten, Metastasenbildung zu verhindern – die meisten Krebspatienten sterben nicht am Primärtumor, sondern an den Tochtergeschwulsten - und aktivieren den Tumor-Nekrose-Faktor TNF, ein krebszerstörendes Molekül des Abwehrsystems. Sie steigern die Aktivität von Makrophagen, großen Freßzellen, und natürlichen Killerzellen. Außerdem sind Papaya-Enzyme in der Lage, Krebszellen zu demaskieren, von ihrer Fibrinhülle zu befreien, und für die körpereigene Abwehr wieder als Krebszelle erkennbar zu machen. Enzympräparate, die teilweise direkt in den Tumor gespritzt werden, unterstützen das Immunsystem des Körpers im Gegensatz zu Bestrahlungen und Chemotherapie und haben auch langfristig keinerlei Nebenwirkungen, außer einer manchmal auftretenden Veränderung des Stuhls in Geruch und Farbe. Professor Wrba in Wien geht so weit zu behaupten: „Würde man heute gezielt daran gehen, die krebsgefährdeten Menschen systemmatisch prophylaktisch zu behandeln – u.a. mit Enzymen-, dann könnte die Rate  der Krebserkrankungen auf die Hälfte gesenkt werden.“

 

Schon die Indianer Mittel- und Südamerikas verwenden zur Heilung auch bösartiger Geschulste seit Jahrhunderten Papaya, ebenfalls die Kahuna auf Hawaii und seit etwa 200 Jahren die Aborigenes, Ureinwohner Australiens. Entsprechende Rezepte habe ich in meinem Papaya-Buch zusammengetragen.

 

Ich bin mit Halima Neumann befreundet, der Autorin der Bücher „Stop der Azidose, Allergien und Haarausfall“ und „Stop dem Krebs“ (Fürhoff-Verlag). Vor mittlerweile mehr als 15 Jahren litt sie unter Blasen- und Gebärmutterkrebs. Dr. Kurt Koesel auf Maui, Hawaii, verordnete ihr nach mehreren erfolglosen Chemotherapien dreimal täglich frischgepreßten Saft aus insgesamt einem Kilo grüner Papaya, auf drei Mahlzeiten verteilt. Der bittere Saft wurde auf einen halben Liter Wasser verdünnt und sofort schluckweise und langsam getrunken. Neben dem Fruchtfleisch wurden auch die bittere Schale sowie die dunklen Kerne reifer Papayafrüchte verwendet. Sie schreibt in ihrem Krebsbuch: „Die krebszellenauflösende Wirkung der weißen Milch unter der Fruchtschale (Papain-Latex) und der Enzyme in den Kernen haben meine Krebsheilung auf der körperlichen Ebene eingeleitet.“ Nach einem halben Jahr begann Halima Neumann, das Fruchtfleisch der grünen Papaya zu reiben und als Rohkost – sie nennt es „Papayakraut“ – zu essen, um sich mit verdauungsfördernden Faserstoffen zu versorgen. Nach einem Jahr „Papaya-Therapie“ waren keine Krebszellen mehr in Blase und Gebärmutter nachweisbar.

Halima Neumann gilt als völlig geheilt und gibt ihr Wissen in Büchern und Seminaren weiter. Aus Begeisterung für die segensreichen gesundheitlichen Eigenschaften der grünen Papaya zur Prophylaxe und als universelles Heilmittel bei chronischen Erkrankungen und Immunschwäche baut sie zusammen mit dem Schweizer Jorge Grossmann eine Bio-Papayafarm „Papaya Verde“ auf der Kanareninsel La Palma auf. In diesem Zentrum sind Entsäuerungs-, Antikrebs- und Antipilzkuren auf Papayabasis geplant, und gesundheitlich Angeschlagene sollen sich dort nicht nur regenerieren, sondern gleichzeitig in Seminaren eine neue, gesündere Lebens- und Ernährungsweise lernen.

 

In Harald Tietzes Büchern „Kombucha, gesund und fit mit dem Wunderpilz“ (mvg-Verlag) und seiner Neuerscheinung „Die sagenhafte Heilkraft der Papaya“ (Falken-Verlag) finden sich zahlreiche positive Erfahrungsberichte von Krebskranken, die durch Tee von Papayablättern von Krebs geheilt wurden, und er gibt darin auch ein Anti-Krebs-Rezept der Aborigenes weiter, das Sie auch in meinem Buch finden. Die Firma „Papaya Vera“ vertreibt im deutschsprachigen Raum nicht nur Tee aus fermentierten Papayablättern, sondern auch andere Produkte aus Australien wie „Papaya 7“, „Papaya & Guave“ und „Meeresmineralien“ mit bioaktiver Papaya, Produkte, mit denen auch Krebskranke gute Erfahrungen gemacht haben. Mir liegen entsprechende Erfahrungsberichte mit Adressenangabe vor. Der australische Arzt Dr. John Wittman Ray spricht in seinem Video „Body Electronics“ über die Heilkraft der Papaya auch bei Krebs. In Gegenden, wo in Australien keine Papaya-Bäume wachsen, werden von Krebskranken auch halbreife besonders enzymreiche Früchte verwendet, die zusammen mit Schale und Samen verzehrt oder wie beim Beispiel Halima Neumann entsaftet und als Saft getrunken werden. Wenn jemand Schwierigkeiten hat, halbreife Papaya-Früchte zu bekommen, können wir auch Papayasamen keimen lassen und  nach ca. fünf Wochen das grüne Kraut der Sprossen zum Beispiel kleingeschnitten im Salat essen. In meinem Buch beschreibe ich im Kapitel „Papayaanbau zuhause“, wie wir sogar in Deutschland bestimmte kälteresistente Papayasorten im Garten anbauen können.

Professor Chung-Shih Tang, Papayaexperte in Honolulu, berichtet von den Wirkungen von Carpain, dem Haupt-Alkaloid der Papaya, das in den Blättern, allen grünen Teilen und den Samen der Pflanze enthalten ist, und dem von vielen Autoren eine Anti-Krebs-Wirkung z. B. bei Blutkrebs zugeschrieben wird. Dr. Mc. Laughlin von der Universität Lafayette in Indiana, USA, hat ebenfalls herausgefunden, daß Papayablätter Krebszellen auflösen, und umfangreiche Untersuchungen dazu in Gang gesetzt. Ich halte die „Patienteninformation für Naturheilkunde“ in Berlin über diese Forschungsvorhaben auf dem Laufenden, dort können Sie auch Hintergrundinformationen zum Thema Papaya anfordern (Frau Dr. Hoth, Tel. 030-7514007).

 

Schlußbetrachtung

Die Breite des Anwendungsspektrums der Papaya ist verblüffend und reicht von Antibiotika über Antipilzmittel und Virenkiller bis zum Krebsmittel. Die Papaya übertrifft damit als „Swiss Army Knife der Naturheilmittel“ in der Vielfältigkeit der Anwendungen vielleicht sogar den bekannten Grapefruitkernextrakt. Dabei ist sie wie dieser ohne jede Nebenwirkung, aber Papaya ist Natur pur, leicht erhältlich,  preiswert  und obendrein noch lecker! Mein Appell an Sie: Probieren Sie das Wunder, das die Papaya auch für Ihr Leben sein kann, aus, und bewahren Sie sich das Wunder des Wunderns!

 

Papaya-Rezepte

 

Enzymcocktail: Dieses Superfrühstück enthält viel Vitamin A, C, E und Thiamin (B1) sowie Vitamin B6 und Kalium. Entkernen Sie eine halbe Mango, schälen Sie zwei Orangen und schneiden Sie eine entkernte Papaya und eine halbe Ananas in Scheiben. Schälen Sie eine Banane. Entsaften Sie zuerst die Mango, dann eine Orange, dann die Papaya, die zweite Orange und schließlich die Ananas. Mixen Sie den Saft mit der Banane, bis er flüssig ist.

 

Papaya-Traum: Nehmen Sie acht getrocknete Aprikosenhälften (ungeschwefelt), einen großen Apfel, eine halbe Papaya, geschält und in Stücke geschnitten. Weichen Sie die Aprikosen über Nacht ein. Heben Sie das köstliche, basische Einweichwasser zum späteren Trinken auf. Entsaften Sie den Apfel und die Papaya. Mischen Sie den Saft mit den Aprikosen, und mixen Sie das Ganze im Mixer oder Champion Juicer bei mittlerer Einstellung. Entweder allein genießen oder als Dressing für Obstsalate verwenden.

 

Salat „Südseezauber“: Für sechs Portionen braucht man eine große Ananas, eine weiche Mango, eine noch feste Papaya, zwei reife Sternfrüchte (Karambola), drei Bananen, 250 g Lychees (wenn es geht, frisch!) und den Saft einer Zitrone. Schneiden Sie das Obst klein und beträufeln Sie es mit Zitronensaft. Dieser Salat ist eine Vitamin- und Enzym-„Bombe“!

 

Papaya-Gesichtsmaske: Wir mischen 1/3 Papaya, einen Teelöffel Honig, ein Eigelb, eine halbe Avocado und einen Teelöffel Olivenöl miteinander. Diese Maske tragen wir auf die gereinigte Haut auf und lassen etwa 15 Minuten einwirken. Sorgfältig mit warmem Wasser abspülen.

 

Papaya-Massageöl: Wir nehmen die Fruchtschale der Papaya, schneiden sie klein und geben sie in einen Topf (kein Aluminium). Wir gießen soviel Sonnenblumen- oder Olivenöl dazu, bis alles gut bedeckt ist, und lassen das Ganze fünf Minuten leicht köcheln. Wir stellen die Mischung für zwei Tage an einen kühlen Ort und pressen sie dann durch ein Tuch und füllen in Glasflaschen ab. Dieses Papayaöl wirkt entspannend auf die Muskulatur, hilft bei einer Bauchmassage verwendet bei Verstopfungen und Blähungen, und lindert Husten, Bronchitis und nervöse Herzbeschwerden.

Weitere Rezepte für Küche und Kosmetik finden Sie in meinem Papaya-Buch!

 

Papaya-Literatur (jeweils mit A-Z-Teil):

Barbara Simonsohn, „Papaya – heilen mit der Wunderfrucht“ (Windpferd-Verlag)

Harald Tietze, „Die sagenhafte Heilkraft der Papaya“ (Falken-Verlag) 

Papaya, the Wonder Fruit

“Dismiss maya, eat papaya!” (David Wolfe)

It was about 14 years ago, when I was on Maui, Hawaii, for the first time. It was there that I got to know to enjoy the sweet taste of sun-ripe, organically grown papayas. In the health food store in Paia, I found dried papaya seeds in little glasses, called “Papaya Enzymes”, for about $5 each glass. I was surprised. Why do people through the seeds away when eating the fruit, and afterwards buy them again for a lot of money? How silly! So next time, when my then fiancé Aeoliah and I had a tropical breakfast, I ate my papaya as an apple – including the kernels! My fiancé was shocked. “This is not the way one eats papayas!” He shouted at me. This didn´t bother me, and since then I eat the papaya whole – including skin and seeds.

 

Now that I have written a whole 200-pages book on this “wonder fruit”, the Carica Papaya (that is its Latin name), I know why papaya seeds are so healthy, and that you also shouldn´t throw the skin away. The people on Cuba call the papaya “Fruta de Bomba”, since it is shaped like a bomb. I found out that the papaya is a “bomb” of vital nutrients! It is packed with enzymes, vitamins and minerals. The papaya-enzymes like Papain are mainly concentrated in the half green fruit and the ripe seeds as well as in the leaves of this plant. So, don´t through the seeds away! If you do not like the bitter, spicy taste, dry them and use them like black pepper. They look like pepper, taste like pepper, yet are much more helthy than pepper!

In Costa Rica and Mexico, the natives there call the papaya “Tree of Good Health” and regard it as a healing remedy for almost all diseases. The papaya tree grows very quickly and becomes 10 meters high. You don´t have to care for it a lot, in South America, its homeland, it grows like weed. The red indians of South and Middle America use the papaya not only for food, but also for healing wounds, for supporting a weak liver, for healing constipation, against worms and parasites, for healing inflammation and skin problems and even for treating cancer. They are the “inventors” of modern enzyme therapy! When you live on rawfood, you can of course forget about papaya as a healing remedy. The more sensitive you get, the more you feel the purifying and nourishing effects of this tropical fruit, even while eating!

 

What are the main ingredients of the papaya, that gets as long as 120 centimeters in Venezuela (this species is called “Lechosa”)? There are a lot of anti-oxidants in the papaya, as Betacarotin – more than in carrots! – and Vitamin C – more than in Kiwis! – and a lot of Bioflavonoids. The papaya contains a lot of minerals like Potassium, Magnesium and Calcium and is the most alkaline fruit we know. So if you know somebody suffering from the effects of cooked food, sugar and meat consumption like “Acidosis” (the body gets too acid, and the people get irritable and depressed), you should recommend them to start the day with a papaya breakfast. Some doctors recommend “papaya cures”: You eat at least one papaya everyday for at least four weeks. After a week or so, you experience the results: more energy, less sleep, good mood and clear thoughts. Try it out, if you do not believe me!

The papaya-enzymes help to digest proteins, fats and starches. Columbus discovered not only America, but also the papaya. When he reached the South-American shores, he was greeted by the natives with a feast. The sailors ate too much after the long journey, and the indians took them to the rainforest and offered them papayas for releasing their pain. And it worked! So, if you overeat Durian, which is a little hard to digest because of all the fat, you can eat a papaya afterwards to help digestion. Of course, it´s better to eat moderately, also as a rawfoodist! The papaya-enzymes help purify your intestines and help remove protein residues. Moreover, the papaya helps to nourish our endocrine system, as Norman Walker wrote at length in his book on juicing.

 

Papaya helps the body to produce more Arginin, that is an essential amono acid that activates HGH, a growth hormon that is important for cell rejuvenation and rebuilding of cells in the liver, in muscels and in the bones. Also the skin benefits form Arginin, it gets smooth and is able to regenerate. The beautiful women in the Tropics use unripe papaya for getting rid of wrinkles and old skin cells. I tried it once, on the Canary islands – and had to scream, so much did this hurt! Our skin is probably much thinner than the skin of these women, who are exposed to the sun all day long. I recommend to dilute papaya juice for treating the skin, and have included several recipes for skin masks and creams in my papaya book.

 

The aborigenes in Australia and the Kahunas on Hawaii use the papaya as a remedy for cancer. The papaya should be half-ripe then, between yellow and green. I have a friend, Halima Neumann, who was healed from stomach cancer by drinking the juice of papayas for half a year, half a liter each day, and after that eating half-ripe papayas every day. Most of the enzymes are contained in the fruit flesh of the unripe papaya and the seeds of the ripe one. The unripe papaya tastes bitter, so I would not eat them normally. The unripe papaya is the only unripe fruit that alkalines the body!  Good for her: After that cure, she decided to change her diet and become raw-foodist and started to meditate and heal her childhood. Now, she is 50 years old, enjoys vibrant health and  has written some books in German about her experiences. She lives on the Canary Islands and gives seminars on how to live healthy with rawfood and organically grown papayas.

 

On Maui, there is a funny guy living in Paia who calls himself “Papaya John”. His normal name ist John McCollum, and he has got a little shop called “Papaya John”, selling only papayas and papaya products like dried papayas. He regards the papaya as medecine and is quoted in the “Maui News” with: “A Papaya a day keeps the doctor away”. Papaya John is an organic farmer and surfer and turned papaya messiah. His mission: “My main interest is getting enzymes into you on a daily basis.”, and calls the papaya “the tropical miracle fruit”. I have tried to convince him to become 100% raw, but have not yet succeeded. Dear JEAA-readers from Maui, could you please continue the job?

 

Papaya John learnt the secrets of the papaya by Dr. Koesel, one of the original California health food advocates, who moved to Maui in the ´60s. There the two men met, and for John, the encounter was “magic”: “I knew I had some kind of lifetime karma with this man.” He studied all the health benefits of the papaya with him. When Dr. Koesel died in 1990, one week before getting 90, for Papaya John it was obvious: “I have a commitment with God and Dr. Koesel. I believe in the papaya and it is my task to spread the good news.” He began experiencing a level of radiant health and joy of life he before only dreamt of. Now he grows papaya fruits in his garden up to 22 pounds and would not live in a country where papayas do not grow. Papaya John smiles: “I am addicted to papaya enzymes!” Every morning, he drinks a lot of papaya juice and feels great. His surfboard is decorated with a huge papaya, and he takes his self-made papaya-bars, enzyme-active, wherever he goes or travels.

 

You do not have to center your life on the papaya in order to benefit from it. And, you can start trying out how much better you can feel even as a rawfoodist by including papayas in your daily food choice! You can grow papayas easily in your backyard garden or, if you have, in a wintergarden for colder climate zones like Germany. In summer, I have my papaya trees outside, and take them in in winter time. I even composed a hym called “A Papaya A Day” I will share with you now. It is also included in my papaya book, including notes.

A Papaya A Day

A papaya a day keeps the doctor away. 
Take two or three and you will see:
You feel healthy and fine,
And you´ll start to shine!
Life gets happy as could be,
Life gets happy as could be.

 

Papaya Fruit Salad

You mix pieces of ripe papaya with banana and mango slides. Serve with a little lemon juice.

 

Papaya Smoothie

For this Smoothie, you need five dried apricots, a big apple, half a papaya, pealed and cut into peaces. Soak the apricots over night. Put everything into the Champion and mix until smooth. Makes a great breakfast, you also can use the Smoothie as a dressing for fruit salads.

 

Pina Colada

For this healthy drink, you need one cup of pineapple flesh, half a papaya, pealed and cut into pieces, one cup of cut fresh coconut flesh, and half a cup of pure water, if wanted. Put the pineapple and papaya in the Juicer and juice. Mix all the ingredients in the mixer. Serve with a leaf of peppermint. Just delicious!

 

Papaya-Salsa

You need 1 1/2 cups of papaya, cut in pieces, the same amount of sweet, red pepperoni, a teaspoon full of lemon juice, a teaspoon full of honey, very little grounded red pepper. Mix all the ingredients. This makes a great dip for a rawfood-salad.

 

My pocket-book “Papaya, healing with the Wonderfruit” will come out in the States soon (Lotus Light Publications)

Reiki erleben.  Eintauchen in einen Ozean wundervoller Energie. Erfahre den Zauber des Berührens und des Berührtwerdens.

Werde, wer Du wirklich bist!                                                      

Vorträge:

 

Reiki:

 

Hamburg:

Montag, 04.09. um 19.00 Uhr in

„Seminarzentrum Wrage“, Schlüterstr. 4, 20146 Hamburg

 

Köln:

Donnerstag, 05. Oktober 2017 um 20.00 Uhr,
Buchhandlung „Bücher Weyer“,
Höninger Weg 181
50969 Köln-Zollstock

 

München: 

Donnerstag, 12.10.2017 um 19:30, "Bücher und Erlesenes", Haimhauserstr. 5, 80469 München

(Eintritt 10,-)

 

Berlin: 

Donnerstag, 19.10.2017,19:00 Uhr, Lotos Saal, Naugarderstr. 5,

10409 Berlin

 

 

 

 

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© Barbara Simonsohn