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Neu im Schirner Verlag erschienen € 12,95

 

 

 

 

Sauer macht nicht lustig

 

Ist der Körper übersäuert, können sich Krankheiten leichter entwickeln.

Was ist zu tun, um ins gesunde Säure-Basen-Gleichgewicht zu kommen?

Nicht nur der Regen und mit ihm der Waldboden wird sauer – im Waldboden können trotz Kalkung kaum noch Regenwürmer und andere Bodenlebewesen existieren –, sondern auch der pH-Wert des menschlichen Organismus verschiebt sich in den sauren Bereich. Azidose oder Übersäuerung ist zu einer Volkskrankheit geworden. Kaum jemand ist im Säure-Basen-Gleichgewicht. „Säurekrankheiten“ wie Diabetes, Gicht, Gastritis und Rheuma greifen um sich. Der Mensch reagiert nicht nur körperlich, sondern bei einem bestimmten Säurewert auch psychisch sauer: Er ist leicht gereizt, ungeduldig, aggressiv und unfreundlich.

Ernährungswissenschaftler wie Dr. Paul Bragg oder Dr. Paavo Airola bezeichnen die Azidose als Hauptursache für Krankheiten jeder Art. Ein geregelter Stoffwechsel ist von einem Säure-Basen­Gleichgewicht abhängig. Therapien stoßen an ihre Grenzen, wenn nicht gleichzeitig für Harmonie im Säure-Basen-Haushalt gesorgt wird.

Was sind die Ursachen dieser Entwicklung, der Naturheilpraktiker und Ärzte Einhalt zu gebieten versuchen? Die Hauptursache liegt in unserer säurebetonten Ernährung. Ragnar Berg, ein norwegi­scher Biochemiker, hatte bereits 1913 in einem Ernährungsbuch für Schwangere empfohlen, dass Gesunde viermal so viele basenbildende wie säurebildende Nahrungsmittel essen sollten, Kranke sogar siebenmal so viel. Unsere moderne Zivilisationskost steht in einem umgekehrten Verhältnis: Der Hauptanteil unserer Ernährung besteht aus Säurebildern wie Fleisch, Fast Food, Weißmehl, pasteurisierten Säften, kohlensäurehaltigen Softdrinks, Zucker, Kaffee, Schwarztee, Brot und Alkohol, und nur etwa 20 Prozent, wenn überhaupt, aus Basenbildern wie Obst, Gemüse, Kräutern und stillem Mineralwasser. Professor Dr. Da­vid Schweitzer schätzt in seinem Buch Nie wieder sauer (Herbig Verlag), dass etwa 90 Prozent der Bundesdeutschen übersäuert sind.

Außer der säureüberschüssigen Ernährung tragen auch Stress, wenig Schlaf, mangelnde Entspannungsmöglichkeiten und zu wenig Bewegung zur weit verbreiteten Azidose bei. Ein Säure-Basen-Gleichgewicht findet man heute fast nur noch bei gestillten Säuglingen – die Muttermilch ist basisch, pasteurisierte Kuhmilch säurebildend bei Rohköstlern und bei Naturvölkern.

Eine schleichende oder latente Azidose zeigt sich zum Beispiel in Form von Allergien, Mundge­ruch, Schwindelgefühlen, belegter Zunge, Cellulitis, Hautproblemen wie Mitessern und Pickeln, Candida-Befall, Verstopfung oder Ringen unter den Augen und häufigem Gähnen. Durch Übersäuerung werden vermehrt freie Radikale gebildet, die Tätigkeit von Enzymen eingeschränkt, und die Vitalstoffe in der Nahrung werden nicht ausreichend verwertet. Die Neigung zu Infektionen steigt, da unser Immunsystem geschwächt ist, und wir neigen zu Kopfschmerzen und Migräneanfällen.

Wie kann man feststellen, ob man übersäuert ist? In jeder Apotheke gibt es preiswert Teststrei­fen zu kaufen, mit denen man den Säuregehalt seines Urins messen kann. Der optimale pH-Wert des Morgen-Urins liegt zwischen 6,2 und 6,5. Je niedriger der pH-Wert ist, desto saurer ist der Urin.

Wer übersäuert ist, sollte seine Ernährung um­stellen und viel pflanzliche Frischkost wie Obst und Salate essen und Säurebildner wie Kaffee, Fisch und Fleisch meiden. Besonders basenreich sind Früchte wie Bananen, Aprikosen, süße Äpfel und Feigen, außerdem Oliven, Kartoffeln, Spinat, Lauch, Tofu sowie Sprossen und Keime. Saunagänge und sportliche Betätigungen sind nützlich, weil über den Schweiß und bei der Bewegung durch das inten­sive Ausatmen Säuren ausgeschieden werden.

Auch tiefgreifende Bindegewebsmassagen, Azidose-Behandlungen nach Dr. Collier, helfen Säuren abzubauen, weil der Körper überschüssige Säuren im Bindegewebe speichert. Entspannungsverfahren wie Energiearbeit, Meditation und Autogenes Training unterstützen den Entsäuerungsprozess ebenfalls. Der Erfolg einer solchen Azidose-Therapie: Schlafstörungen und Nervosität verschwinden, die Konzen­tration steigt, man ist seelisch ausgeglichener und optimistischer, außerdem kann sich die oft lang vermisste Lebensfreude wieder einstellen. Und: Wir entziehen vielen Krankheiten und Beschwerden den "sauren Boden", auf dem sie gedeihen.

Literaturempfehlung: HALIMA NEUMANN: "Stop der Azidose", Fürhoff-Verlag, 1997, 15,00 Euro, NORBERT TREUTWEIN: "Übersäuerung- Das Selbsthilfe-Programm"' - 1998, Südwest Verlag, 129 Seiten, 5 Euro.

Sauer macht nicht lustig: die Azidose-Therapie nach Dr. Renate Collier

 

Die Azidosetherapie verlängert unser Leben, verhütet und heilt Krankheiten und verbessert unsere Lebensqualität

 

In unserem Kulturkreis war Paracelsus der erste, der „die Übersäuerung des Körpers als Grundübel aller Krankheiten“ bezeichnete. Seit dieser Erkenntnis ist unser Leben noch saurer geworden!

Der saure Regen führt dazu, dass Bäume ihre Nadeln verlieren und absterben, und die Bodenlebewesen im Waldboden dezimiert werden. Nicht nur der Wald stirbt den Säuretod, sondern auch der Mensch und seine etwa 80 Milliarden Zellen sind gefährdet.

Azidose oder Übersäuerung ist zu einer Volkskrankheit geworden. Mehr als 90 Prozent der Bundesdeutschen sind übersäuert. Heutzutage sind nur noch gestillte Säuglinge, Angehörige von Naturvölkern und sehr ausgeglichene, stressarm lebende Rohköstler säurefrei. Unsere körperliche und seelische Gesundheit und der Lebenserfolg des Menschen sind durch die Belastung mit Säuren bedroht.

Wenn ein bestimmter Säurewert im Körper überschritten ist, reagiert der Betroffene „sauer“, das heißt, gereizt, genervt oder gar aggressiv. Wenn jemand nicht gut aussieht, fragt der Volksmund, ob er „sauer“ ist. Sauer sein ist nicht lustig! Ein solcher Mensch fühlt sich ständig überfordert, lustlos, müde, antriebsschwach und erschöpft.

Was sind die Ursachen der weit verbreiteten Azidose oder Übersäuerung? Ragnar Berg, ein norwegischer Biochemiker, empfahl bereits 1913 in einem Ernährungsbuch für Schwangere, dass Gesunde 4 mal so viel basenbildende wie säurebildende Nahrungsmittel essen sollten, Kranke sogar 7 mal so viele. Unsere moderne Zivilisationskost steht in einem umgekehrten Verhältnis! Rund 80 % unserer Ernährung besteht aus „Säurebildnern“, Nahrungsmittel, die sauer verstoffwechselt werden, wie Fleisch, Weißmehlprodukte, Süßigkeiten und Kaffee, und nur etwa 20 %, wenn überhaupt, aus Basenbildnern wie Obst, Gemüse, Kräutern und stillem Mineralwasser.

Die Säuren in unserem Körper stammen vor allem aus folgenden Quellen: Fleisch und Fisch, Kaffee, Schwarzer Tee, Cola-Getränke, Alkohol, Medikamente, Konservierungsstoffe, Süßigkeiten und Zucker, Weißmehl- und Michprodukte. Fleisch beschert uns Harnsäure, Cola-Getränke Phosphorsäure, Zucker und Weißmehlprodukte die Essigsäure, Käse und Gepökeltes Salpetersäure, Schweinefleisch die Schwefelsäure, Nikotin die Nikotinsäure, Schmerzmittel wie Aspirin die Acetylsalicylsäure, körperliche Überanstrengung die Milchsäure, Wein die Wein- und Schwefelsäure, Kaffee und Schwarzer Tee die Gerb- und Chlorogensäure, und kohlensaure Wasser die Kohlensäure. Auch Umweltgifte wie Blei und Kadmium sowie Zahngifte wie Amalgam und Palladium wirken im Körper sauer. Hinzu kommt Salzsäure durch Stress, Ängste, Sorgen, Ärger und Müdigkeit.

Nicht nur unsere ungesunden Essgewohnheiten, sondern auch unsere stressige Lebensweise bringen unser Säure-Basen-Gleichgewicht aus dem Lot. Durch Stress, zu wenig Schlaf, zu wenig Entspannung, Überlastung, Überforderung, Sorgen wie Zukunftsängste und mangelnde Bewegung in frischer Luft „überziehen“ wir ständig unser „Säure-Basen-Konto“ und geraten immer mehr in die „roten Zahlen“. Wenn wir müde sind, gönnen wir uns tagsüber nur selten eine Ruhepause, eine Entspannungsphase oder einen Mittagsschlaf, sondern „pushen“ oder „dopen“ uns stattdessen mit Säurebildnern wie Kaffee, Süßigkeiten, Energy-Drinks oder Cola-Getränken, die unser „Konto“ noch mehr in die „Miesen“, in die „Säureschulden“ treiben.

Damit unsere Zellen nicht von diesen Säuren verätzt und zerstört werden, bemüht sich der Körper um fast jeden Preis, den pH-Wert des Blutes konstant zwischen 7,2 und 7,4 zu halten. Um zu überleben, ist er dazu gezwungen, die überschüssigen Säuren an körpereigene Mineralien zu binden, sie damit zu neutralisieren und sie als Schlacken im Körper zu lagern. Aus der Verbindung der Säure mit Spurenelementen und Mineralstoffen wird eine „Schlacke“, die der Chemiker „Salz“ nennt.

Der Grad der Verschlackung nimmt im Alter zu. Bis zum 15.Lebensjahr bestehen 7 % des Körpers aus Schlacken, bis zum 30.Lebensjahr erhöht sich der Anteil auf 15 %, bis zum 50.Lebensjahr auf 25%, von 50 bis 60 Jahren steigt er auf 32 %, und über 60 Jahren auf 40 % (vgl. Erich Roucka in Ötinger/Beck, „Durch Entsäuerung zu seelischer und körperlicher Gesundheit“). „Alterung“ könnte man also als fortschreitende Entmineralisierung, Verschlackung und Übersäuerung bezeichnen.

Der kontinuierliche Verbrauch von Mineralstoffen und Spurenelementen zwecks Neutralisierung von Säuren verursacht den Verfall unserer Schönheit und Jugendlichkeit und unserer körperlichen, geistigen, seelischen und sexuellen Kräfte. Am Ende dieser traurigen Entwicklung steht der total verschlackte, ausgezehrte Greis ohne Haare auf dem Kopf, der nicht nur die Haare, sondern auch längst alle Zähne im Kampf an der „Säurefront“ geopfert hat, und dessen Knochen so weich und entmineralisiert sind, dass ein Oberschenkelhalsbruch die Folge ist, wenn er mal fällt. Vielleicht hat dieser Greis auch schon künstliche Hüftgelenke aus dem „Ersatzteillager der Medizin“ eingesetzt bekommen.

Wo lagert der Körper die Schlacken ab, wo liegen seine Säuredepots? Der Körper lagert die Schlacken in relativ lebensunwichtigen Geweben ab, nämlich im Fett- und Bindegewebe. Erst, wenn diese Depots überfüllt sind, werden die Säuren im Muskelgewebe deponiert. Der Körper benutzt das Fett- und Bindegewebe also regelrecht als „Mülldeponie“. Hier setzen die Azidose-Massagen nach Dr. Renate Collier zur Entschlackung und Entsäuerung an. Es handelt sich um tiefgreifende Bindegewebs- und Lymphmassagen, die von der Mayr-Ärztin, Buchautorin und Azidose-Expertin Renate Collier entwickelt wurden, um Schlacken zu lösen und über die Ausscheidungsorgane auszuscheiden.

Der Grad der Schlackendichte bestimmt unsere körperliche, aber auch unsere seelische Gesundheit! Die fortschreitende Übersäuerung und Verschlackung des Körpers behindert den Fluss der Körpersäfte, behindert den Zellstoffwechsel, bringt viele enzymatische Prozesse zum Erliegen, stört die Verdauung, drosselt die Lebensenergie und führt zu einem Verlust an Lebenskraft und Lebensfreude, aber auch zu den unterschiedlichsten Zivilisationskrankheiten.

Dr. Renate Collier sagt: „Am Anfang einer jeden Erkrankung steht ohne Ausnahme die Übersäuerung.“ Es ist daher wichtig, früh genug – also vor jedem Krankheitsausbruch – den Säuregrad des Körpers durch Messung mit einem Indikatorpapier (Apotheke) zu überprüfen. Wie wenig Kenntnisse viele Ärzte über Azidose haben, wird an einem Beispiel deutlich. Eine Österreicherin aus Landeck hatte den pH-Wert ihres Urins getestet und bemerkt, dass er zu sauer war. Mit dieser Information suchte sie einen Hausarzt auf, der ihr eine Blutprobe entnahm. Die Blutprobe ergab völlig normale Wert – ich erwähnte bereits, dass im Blut immer ein sehr begrenzter pH-Wert von 7,2 bis 7,4 aufrecht erhalten werden muss -, und der Arzt meinte darauf hin zur Patientin, sie sei nicht übersäuert und brauche sich darüber keine Gedanken machen!

Die chinesische Medizin weiß schon seit Jahrtausenden:

„Was Niere und Blase nicht ausscheiden können, das muss der Darm ausscheiden. Was dieser nicht ausscheiden kann, das muss die Lunge tun. Wenn alle zusammen nicht genug Giftstoffe ausscheiden können, dann muss die Haut einspringen. Und was schließlich die Haut nicht mehr ausscheiden kann, das führt zum Tode.“ (zitiert nach Peter Jentschura, „Die Basenkur“).

Durch die Füllung des Gewebes mit Säuren und Schlacken kommt es zu Missbefindlichkeiten wie Unlust, Abgeschlagenheit und Überforderung. Bei einer „latenten“ oder schleichenden Azidose treten Kopfschmerzen, Mundgeruch, Schwindelgefühle, Hautunreinheiten wie Mitesser und Pickel, eine belegte Zunge und Cellulite auf. Weitere Symptome des Anfangsstadiums von Azidose oder Verschlackung können Sodbrennen, Karies, Pilzbefall, Verstopfung, Ringe unter den Augen und Haarausfall sein.

 

Wenn Schlacken schließlich sogar im Muskelgewebe deponiert werden, kann es zu schmerzhaften Muskelverspannungen, Rheuma und Gicht kommen. Wird der säurelastige Lebenswandel beibehalten, holt der Körper sich das Kalzium zur Neutralisierung der Säuren aus Knochen und Gefäßwänden. Die Folgen sind Krampfadern, Durchblutungsstörungen, Osteoporose, ein hoher Cholesterinspiegel, Hämorrhoiden und Arteriosklerose, Ablagerungen in den Arterien.

 

Die fortschreitende Übersäuerung und Verschlackung kann dann zu ernsthaften „Säurekrankheiten“ wie Nieren- und Gallensteinen, offenen Beinen, Herzinfarkt, Krebs, Schlaganfall, Verdauungskrankheiten, Grauem Star und Leberschäden führen. Alle diese Krankheiten „wachsen“ auf einem sauren Boden, das heißt, sie brauchen ein bestimmtes saures Milieu, um entstehen zu können.

 

Der Körper betreibt zur Neutralisierung der gefährlichen Säuren Raubbau an der eigenen Substanz. Erst wird der Haarboden entmineralisiert mit der Folge des Haarausfalls bei Männern und bei Frauen nach den Wechseljahren. Der Haarausfall bei Männern in immer jüngerem Alter ist zu 90 bis 95 % auf den Mineralstoffabbau im Haarboden aufgrund der Übersäuerung des Organismus zurückzuführen.

 

Die Frauen haben bis zum Einsetzen der Menopause einen Vorteil. Schon Hildegard von Bingen schrieb im 11.Jahrhundert: „Die Frau scheidet während ihrer fruchtbaren Periode einmal im Monat ihre schlechten Säfte aus.“ Heute würden wir von „Schlacken“ oder „Säuren“ sprechen. Frauen heißen „das schöne Geschlecht“, auch, weil sie sich ihr jugendliches Aussehen oft bis ins Alter bewahren und erst im hohen Alter, wenn überhaupt, ihre Haupthaare verlieren. Im statistischen Durchschnitt werden sie sieben Jahre älter als Männer und haben mittlerweile eine durchschnittliche Lebenserwartung von mehr als 80 Jahren.

 

Der Körper zieht Mineralstoffe zur Pufferung der Säuren aus Haarboden, Haaren, Haut, Knochen, Zähnen, Knorpeln, Nägeln und im Extremfall auch aus Organen und Gefäßen. Fatal ist, dass in unseren Lebensmitteln aufgrund des sauren Regens, der Überzüchtung der Kulturpflanzen und der industriellen Bearbeitung der Pflanzen mit Pflanzenschutzmitteln und Kunstdünger nur noch einen Bruchteil der Mineralstoffe und Spurenelemente enthalten wie früher. So hat sich beispielsweise der Kalziumgehalt von Brokkoli zwischen 1985 und 1996 um 69% verringert! Aufgrund zunehmender Entmineralisierung entstehen Mineralstoff-Mangelkrankheiten wie Karies bei Kalzium- und Fluormangel, Unfruchtbarkeit bei Molybdänmangel, Haarausfall bei Zink- und Kalziummangel, Blutarmut bei Kupfer- und Eisenmangel, Kropf bei Jodmangel, Haarausfall bei Zink- und Kalziummangel, Osteoporose bei Kalziummangel und Diabetes bei Chrommangel.

 

Der Körper versucht, verzweifelt Säuren über das größte Ausscheidungsorgan, die Haut, loszuwerden, was zu Fußschweiß  Akne, Mitessern, Hautjucken, Schuppenflechte, Neurodermitis, Entzündungen und Pilzen führt. 80% der Bundesdeutschen leiden unter Fußpilzen und etwa 60 % unter Candida-Befall. Pilze gedeihen nur in einem sauren Milieu mit einem pH-Wert von 4 bis 6. Ihre Stoffwechselgifte wie Acetaldehyd können Nerven und Gehirnfunktionen schädigen und zu Gedächtnisverlust, Depressionen, Aggressionen, Hyperaktivität und Aufmerksamkeitsstörungen führen.

 

Frauen fühlen sich nach der Menstruation oft wie neugeboren, weil sie über die Monatsblutung jede Menge Säuren und Schlacken ausscheiden. Frauen, die wenige oder gar nicht übersäuert sind, haben eine kürzere Regel, und oft nicht jeden Monat, sondern nur alle zwei bis drei Monate, wie in Naturvölkern üblich. Meist erst nach den Wechseljahren bekommen sie Säurekrankheiten wie Rheuma, Osteoporose und Haarausfall, an denen viele Männer schon wesentlich früher leiden. Nehmen Frauen dann Hormone, wird die Monatsblutung wieder ausgelöst, und durch die damit verbundene erneute Säureausschwemmung wird die Kalziumentnahme aus den Knochen und damit die Osteoporose gestoppt. Es handelt sich daher bei der Hormontherapie nicht um eine Ursachentherapie, sondern um eine Zudeckmethode. Ich kenne eine achtzigjährige Frau, die aufgrund von Rückenbeschwerden Östrogene einnahm und mit über achtzig Jahren wieder ihre Tage bekam.

 

Frauen „parken“ ihre Säuren vor allem an Oberarm, Hüften, Gesäß, Oberschenkeln („Reiterbeine“) und den Innenseiten der Knie. Sie können mit einem stumpfen Kneifgriff in das genannte Gewebe feststellen, ob Sie Azidose haben. Wenn sich das Gewebe gallertartig anfasst und es weh tut, haben Sie Azidose! Neutralisierte Säuren oder Schlacken sind in Form von Cellulite oder Orangenhaut sichtbar. Cellulite kann daher nicht mit teuren Cremes „weggezaubert“ werden, wie auch die Verbraucherzentralen und die Stiftung Warentest immer wieder betonen, sondern mit einer Entsäuerung in Form von Ernährungsumstellung, mehr Bewegung und Basen-Bädern erfolgreich behandelt werden.

 

Je mehr Säuren „geparkt“ werden, desto mehr PMS-Syndrome – „Prämenstruelles Syndrom“ – erleben Frauen, wie Kopfschmerzen oder Wasseransammlungen zur Verdünnung der Säuren, und desto schlechter wird die Stimmung in Form von Launenhaftigkeit und Depressionen. Viele Frauen empfehlen daher ihren Ehemännern oder Lebenspartnern, sie in dieser kritischen Zeit besonders rücksichtsvoll, „wie ein rohes Ei“, zu behandeln.

 

Wie sieht eine erfolgreiche Entschlackung und Entsäuerung sowie eine basenbetonte Lebensweise aus?

 

Wir sollten unsere Ernährung auf basenüberschüssige Vollwertkost mit wenig oder gar keinem Fleisch umstellen. Milchprodukte sind säureüberschüssige Kalziumräuber und daher zu reduzieren. Die besten Basen-Lieferanten sind Kräutertees, Mineralwasser ohne Kohlensäure, Gemüse, Salate, Obst, Sprossen sowie pflanzliche Nahrungsmittel-Konzentrate wie Spirulina-Algen, AFA-Algen, Moringa-Pulver, Gersten- und Weizengras als enzymschonend hergestelltes Pulver oder in Form von  Presslingen.

 

Säurebildner wie Kaffee, Süßigkeiten, Fisch und Fleisch sollten stark eingeschränkt oder gemieden werden. Besonders basenreich sind folgende Lebensmittel: Papayas, Ananas, Aprikosen, Feigen, Oliven, Kichererbsen, Getreidegräser, Moringa, Wildkräuter und Algen.

 

Basenpräparate aus der Apotheke sind nur für den kurzfristigen Gebrauch geeignet, wie zum Beispiel während einer Fastenkur, weil sie anorganische Mineralien enthalten und nach Dr. Collier auf Dauer zu Ablagerungen an den Gefäßinnenwänden und damit zur „Verkalkung“ führen können mit einem erhöhten Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt. Es handelt sich bei Basenpulvern nicht um eine Ursachentherapie, sondern um eine fragwürdige Zudeckmethode. Kein Wunder, dass Dr. Collier Basenpulver wie „Basica“ oder „Rebasit“ nur bei Fastenkrisen empfahl und einsetzte.

 

Für die Neutralisierung vorhandener oder aus der Lösung von Schlacken hervorgegangener Säure taugen ausschließlich Mineralstoffe und Spurenelemente aus Pflanzen, die durch keinerlei Hitzeeinwirkung denaturiert und damit entwertet worden sind. Kräuter, Algen, Getreidegräser, Gemüse und Gewürze möglichst aus Bio-Anbau oder Wildwuchs kommen hierfür in Frage.

 

Wichtig für eine erfolgreiche Entsäuerung und Entschlackung sind neben einer basenüberschüssigen und mineralstoffreichen Ernährung tiefgehende Bindegewebs- und Lymphmassagen nach Dr. Renate Collier von Kopf, Nacken, Beinen, Rücken und Bauch. Das Organsystem Bindegewebe ist dreimal so groß wie die Leber und wird auch als „Vorniere“ (Volhardt) bezeichnet. Der Grad der Säurespeicherung lässt sich am Zustand des Bindegewebes feststellen. Das Unterhautzellgewebe wird bei Azidose fest, gelotisch „wie Wackelpudding“ und auf Druck schmerzhaft. Ohne Azidose-Massagen dauert eine Entgiftung wesentlich länger, und durch die gelösten Säuren können Beschwerden wie zum Beispiel Kopfschmerzen auftreten. Azidose-Massagen sind daher besonders während einer Fastenkur, Basenfasten-Kur oder einer Früchte- und Saftkur wichtig, weil der Körper während dieser Zeit intensiv entsäuert und entschlackt. Hinzukommen sollte bei einer Fasten- oder Basenfasten-Kur regelmäßige Darmreinigung durch das Trinken einer morgendliche Bittersalzlösung (Magnesiumsulfat, Apotheke, 1 flacher Eierlöffel auf ¼ l Wasser), unterstützt durch Einläufe. Mit der Zeit werden dadurch Verkrustungen an den Darmzotten aufgelöst und ausgeschieden, und es kommt nicht zu Rückvergiftungen durch die Damschleimhaut ins Blut. Die Beschreibung der Wirkung von Bittersalz finden Sie in Dr. Colliers Buch auf Seite 42 bis 44. 

 

Auch Behandlungen des authentischen Reiki und andere Techniken für Tiefenentspannung und Stressabbau sind bei der Entsäuerung und für ein säurefreies Leben danach hilfreich. Nach Reiki-Behandlungen kann der pH-Wert des Urins bis zu einem Grad auf der Skala von 0 bis 10 höher, das heißt mehr im basischen Bereich sein! Genügend Muße und Schlaf sind wichtig, und Harmonie im Arbeits- und Privatleben. Preißnitz- und Rumpfwickel - beschrieben in Dr. Colliers Buch auf Seite 62 bis 64 - sowie basische Bäder, auch Fußbäder, zwei- bis dreimal die Woche für etwa eine Stunde ziehen Säuren aus dem Körper. Wichtig sind auch regelmäßige Bewegung an frischer Luft, möglichst täglich, und Saunagänge, wobei danach die Mineralstoffdepots zum Beispiel durch extrem basenüberschüssige Grünsäfte wie  oder Gerstengrassaft-Drinks oder die wildwachsende AFA-Alge wieder aufgefüllt werden sollten. Moringa ist ebenfalls sehr basenreich. Auf die Dauer sind Basenpräparate oral problematisch, weil sie zum Teil anorganische Mineralien enthalten, die langfristig zur Arteriosklerose beitragen können.

 

Grundsätzlich ist es gut, sich ein Wasserreinigungs- und Energetisierungs-Gerät anzuschaffen, welches das Wasser zum Beispiel durch Pimag-Mineralien mineralisiert und damit basenüberschüssiger macht. Man kann den pH-Wert des Wassers mit Teststreifen testen. Dieses Wasser sollte man nicht nur trinken, sondern auch zur Zubereitung von Suppen, Kräutertees usw. verwenden. Außerdem ist es gut, in der Vegetationszeit frisch gepresste Grünsäfte „Green Smoothies“ (gleichnamiges Buch von Victoria Boutenko) zu sich zu nehmen und seine Salate mit Wildkräutern anzureichern. Wildkräuter sind etwas doppelt so mineralstoffreich wie unser Kulturgemüse. Wildkräuter-Bestimmungskurse gibt es an Volkshochschulen und privat.  Durch Sport und Saunagänge entschlackt und entsäuert man, sollte aber die durchs Schwitzen ausgeschiedenen Mineralstoffe durch basenreiche Grün-Drinks ersetzen.

 

Der Erfolg dieser Bemühungen: Cellulite verschwindet oft schon nach einigen Monaten, und es kommt zu erneutem Haarwuchs selbst bei jahrzehntelanger Glatzenbildung! Dies habe ich selbst bei einem Metzgermeister erlebt. Auf seiner spiegelglatten „Platte“ bildete sich ein Flaum von neuen Haaren. Schlafstörungen und Nervosität verschwinden. Die Stimmung hellt sich auf, und man ist wieder von Lebensfreude, Optimismus und Humor und heiterer Gelassenheit erfüllt. Man kann sich wieder besser konzentrieren, und das Gedächtnis funktioniert wieder. Kopfschmerzen und Menstruationsbeschwerden gehören der Vergangenheit an. Wir sind wieder leistungsfähig und belastbar, körperlich wie seelisch. Wenn wir uns nicht wieder mit neuen Säuren belasten, brauchen wir keine Angst mehr vor dem Alter zu haben, weil wir den sogenannten Zivilisationskrankheiten den „sauren Boden“ entzogen haben, auf dem sie gedeihen.

 

Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche und gründliche Entschlackung und Entsäuerung sowie die lebenslange Freiheit von belastenden Säuren und Schlacken, damit Sie lange leben, gesund alt werden und sich bis ins hohe Alter Schönheit, Vitalität und Jugendlichkeit bewahren. Zum Abschluss möchte ich Ihnen noch drei Weisheiten mit auf den Weg geben:

 

„Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.“ (Arthur Schopenhauer)

„Gesundheit gibt es nicht im Handel, sie wird erkämpft durch Lebenswandel.“ (Henry Ford)

„Ändere das, was Du verändern kannst, und akzeptiere das, was Du nicht ändern kannst. Und sei so weise, das eine von dem anderen zu unterscheiden.“ (unbekannter Autor)

 

Literatur:

Renate Collier, „Wie neugeboren durch Darmreinigung“, Graefe und Unzer (nur noch antiquarisch)

Michael Worlitschek, „Der Säure-Basen-Haushalt“, Haug-Verlag

Barbara Simonsohn, „Moringa – der essbare Wunderbaum“, Kris-Verlag

Dieselbe, „Gerstengrassaft, Verjüngungselixier und naturgesunder Power-Drink“, Windpferd-TB

Dieselbe, „Die Heilkraft der Afa-Alge“, Goldmann-TB (vergriffen, noch erhältlich bei der Autorin)

Dieselbe, „Das authentische Reiki“, Goldmann-TB (die Autorin gibt bundesweit Seminare im authentischen Reiki, einer einfachen und wirksamen Methode für Tiefenentspannung, zur Zeit in den Städten Hamburg, Berlin, Köln, Stuttgart und München)   

 

Einwöchige Azidose—Seminare mit Vermittlung der Massagen Kopf/Nacken, Bauch, Beine, Rücken, Fastenbegleitung: Barbara Simonsohn, Holbeinstr. 26, 22607 Hamburg, Tel. 040-895338, Fax –893497 . Bei Interesse vormerken lassen. www.Barbara-Simonsohn.de

 

 

-          Afa-Algen: „Sanacell“, info@sanacell.de , Tel. 030-398067-0 )

-          Gerstengrassaft, von Dr. Hagiwara entwickelt, über Heiner Telhörster, Wellnessberater, telthoerster@yahoo.de , Tel. 0385-74404944.

-          Über dieser Adresse auch Info über das Wasser-Reinigungsgerät, das mit PiMag-Mineralien arbeitet.  

DVD „Übersäuerung – die neue Volkskrankheit“ von/mit Christiane Bredow, Apothekerin, auch über Heiner Telthörster, Kontakt s.o.   

 

Kontakt mit der Autorin: Barbara Simonsohn, Tel. 040-895338, info@barbara-simonsohn.de, Internet: www.Barbara-Simonsohn.de  

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